Autismus – die neue Perspektive

Das Neue an unserer Perspektive ist der entwicklungsdynamische und sozialpsychologische Ansatz.

Dieser bedeutet, dass sich auch autistische Kinder/Menschen zum einen entwickeln können, und zum anderen dafür wie alle anderen Menschen auf soziale Interaktion angewiesen sind.

 

Aufgrund der fehlenden unbewußten Gruppenkommunikation durch Mimik, Gestik, Modulation der Stimme, Imitation … sind Autisten häufig sowohl von der Teilnahme an Gruppen und damit auch von sozialer Interaktion und Angstabbau (einer wichtigen Funktion von Gruppen!) ausgeschlossen.

 

In der Folge kommt es durch Angst und Stress sowie des Fehlens von sozialer Interaktion zu einer Störung der Entwicklung. Diese kann jedoch durch Abbau von Angst und Stress und den Aufbau sozialer Interaktion gemildert wenn nicht gar beseitigt werden.

 

Das bedeutet auch, dass anders als z.B. bei blinden Menschen oder solchen im Rollstuhl eine Entwicklung hin zur „Normalität“ möglich ist. Ein Hund wird also weniger dazu benötigt, fehlende Funktionen (Sehen, Gehen, Bücken …) zu ersetzen, sondern sollte vor allem dem Abbau von Angst und Stress sowie der Förderung der sozialen Interaktion dienen.

 

Mehr Informationen und Veröffentlichungen zu der neuen sozialpsychologischen / entwicklungsdynamischen Sicht finden Sie auf unserer Internetseite www.autismusberatung.info